Freitag, 14. Dezember 2012


Ich fühle mich unfassbar fett.
Ich habe keine Ahnung, was ich wiege, weil die Batterie meiner Waage kaputt ist, und ich denke, dass es vielleicht nicht so schlecht ist, aber der Gedanke, dass ich vermutlich bei 59/60kg bin und somit fünf bis sieben Kilo mehr wiege als heute vor einem Jahr, macht mich ganz irre.
Ich will einfach nicht so fett sein.
Ich weiß, mein Freund findet mich total hübsch, und sagt es mir auch immer wieder. Aber meine Oberschenkel berühren sich, ich habe einen Bauch, als sei ich im vierten Monat schwanger, und ich fühle mich eh schon immer total schlapp.
Nun bin ich zudem auch noch krank, Schnupfen, Hals, Stirnhöhlen, alles dabei. Gestern war mir zwischenzeitlich so schlecht, dass ich dachte, ich kotze meinem Kommilitonen im Seminar auf den Laptop. Also habe ich beschlossen, noch kurz vor Weihnachten ein Semi-Reinigungsritual zu machen. Ich gehe zwar heute und Dienstag auch noch essen, aber ansonsten will ich nur Suppe. Mal abgesehen davon, dass ich da voll Bock drauf habe. Blumenkohlsuppe, Lauchsuppe, meine vegane Grippe-Suppe, Tomatensuppe...voll gut. Ja, ich habe von der Kohlsuppendiät gehört, und nein, ich werde sie nicht machen. Ich mag zwar Weißkohlsuppe, aber vor ein paar Jahren musste ich mal 3 Tage am Stück Kohlsuppe essen, und das packe ich nicht nochmal.
Ich will lieber bunte Suppentage.
Wie wäre es mit dieser Reihenfolge?
Tomatensuppe
Karotten-Orangensuppe
Blumenkohl-Curry-Suppe
Brokkolisuppe
Waldbeeren-Suppe
vegane Grippe-Suppe 
und eine, die ich noch nicht kenne.

Boah, ich habe Hunger.
Schnell einkaufen gehen und dann ist Suppenzeit.
Und vielleicht fühle ich mich ein einer Woche gar nicht mehr so fett.
Und vielleicht bin ich zum Umzug wieder auf meinem Normalgewicht.

Samstag, 6. Oktober 2012

Ananas-Kokos-Curry

An meinem letzten Tag in Hamburg habe ich für meine Mum und mich ein Abschiedsessen gekocht. Ich wusste nur, dass ich was mit Kokos machen will, und im Endeffekt kam dann dieses geile Teil bei raus.

Zutaten:
1 Packung Tofu (ich habe Mandel-Nuss-Tofu genommen)
etwas Öl zum anbraten
1 Stange Lauch
ca. 150g braune Champignongs
Ein kleines Stück frischer Ingwer
1/2 frische Ananas
1 EL Currypaste (z.B. Rote Curry Paste von Alnatura)
1 EL Erdnussbutter (Crunchy)
1 Dose Kokosmilch


Zubereitung:
Tofu würfeln und anbraten. Lauch in Ringe und Champignons in Scheiben schneiden, zum Tofu geben und andünsten, bis der Lauch glasig wird.
Währenddessen den Inger in fein würfeln und mit der Currypaste dazugeben und umrühren. Kurz mitdünsten lassen und dann mit Kokosmilch ablöschen.
Wenn die Kokosmilch kocht, die Erdnussbutter und die gewürfelte Ananas unterrühren, ein paar Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, fertig.

Dazu passt am besten Reis.

Montag, 17. September 2012

Vegane Käsesoße

Heutiger Kochversuch: vegane Käsesoße
Foto: vergessen

Ich kam heute mit Mordshunger nach Hause. Klar, kaum geschlafen, kein Frühstück, aber schon jede Menge Action. Ich hatte noch Käse im Kühlschrank, der auch dringend verarbeitet werden musste, und ich Nudeln sind ja auch nie verkehrt. Endergebnis war auch lecker, hat aber null nach Käse geschmeckt. Für alle zum Fehlersuchen:
1 große weiße Zwiebel fein würfeln und mit gut Knoblauch in etwas Öl andünsten. Nebenher 1 TL Gemüsebrühe und Gewürze in 250-300ml Sojamilch einrühren, und damit die Zwiebeln ablöschen. 1 TL Mehl unterrühren, und einen 3/4 zerriebenen Käse dazugeben (ich habe Vegi Cheese Cheddar genommen), blubbern lassen bis es sähmig wird, Kräuter ran, fertig.

Dazu - surprise, surprise - Nudeln.

Beim nächsten Mal besser machen:
Weniger Zwiebeln
Kein Knoblauch
Kein Mehl
Mehr Milch
Weniger Gewürze
Keine Kräuter, max. Petersilie

Dann sollte das auch laufen...

Sonntag, 16. September 2012

Mimimi-Tag


[Mimimi]

Ich will nicht mehr alleine schlafen. Der Herbst kommt schon, es ist kalt und windig, zwar sonnig, aber nicht mehr so gemütlich draußen. Mir ist nachts kalt, und Kuscheltiere sind zwar nett, aber so unlebendig. 
Ich will auch meinen flachen Bauch von vor 10 Monaten zurück, und wenn wir schon dabei sind, könnten meine Beine auch aufhören zu schwabbeln.
Ich will veganes Nougat, das nicht dick macht, einen Jahresvorrat an Kaffee und Sojamilch, und eine Wohnung in Hamburg, die ich bezahlen kann und die nicht im apokalyptischen Ghetto liegt.
[/Mimimi]

Rumgeheule vorbei, musste aber mal sein.

Freitag, 14. September 2012

Veganes Kochstudio

Gestern habe ich endlich die Lauch-Zucchini-Suppe gekocht, die ich auf Mouthwatering Vegan Recipes entdeckt habe. Mal abgesehen davon, dass ich mich etwas mit der Zitrone verhauen habe, war sie eigentlich ganz lecker. Dazu gab es megageiles selbstgemachtes Knoblauch-Baguette, voller Knoblauch und richtig suppig, wie sich das gehört.
Fotos habe ich verpennt zu machen, gibt's beim nächsten Mal.
Achja, und laut Familie war es wieder "super lecker", nur meine Schwester konnte sich nicht so mit der Brühe anfreunden, und hat sich lieber schnell zum Hockeytraining verdrückt ("Zucchini, iiiiiih, ich maaaag keine Zucchini!")
.
Ich bin grade am Überlegen, was ich als nächstes Koche, aber da ich morgen evtl. Burritos essen gehe und Sonntag bei jemandem zum Essen eingeladen bin, kann das auch bis Montag warten. Ich schwanke zwischen Spaghetti Carbonara, Pizza und herzhaft gefüllten Blätterteigtaschen. Dann aber auf jeden Fall mit Fotos und vielleicht Rezept.

Mittwoch, 12. September 2012

Apple Pie

Ich hab heute (und nicht wie geplant erst morgen) gebacken. Apple Pie. Teig war ne Katastrophe, also musste ich umplanen. Meine Mum war - surprise, surprise - mega begeistert. Vegane Kuchen sind anscheinend doch nicht so scheiße...

Ich glaub, ich steh im Wald


Ich bin zur Zeit in Hamburg und "wohne" bei meiner Familie. Das ist, vor allem wenn mein Bruder mit seiner Freundin da ist, einfach eng. Versteh' ich. Ich sehe trotzdem nicht ein, dass ich plötzlich der Arsch vom Dienst bin.

Gestern kam meine Schwester zu mir, und wollte eine laaaange Einkaufsliste schreiben, damit sie bei Toom/Rewe wieder Aufkleber für ihr Heft bekommt. Mein Bruder und ich haben uns überlegt, was wir brauchen und was ich noch für ihn und seine Freundin kochen soll, weil beide mit Mordshunger von der Arbeit gekommen sind. Die Liste wurde länger und länger, Cookie freute sich, alles gut. Dann hieß es, es geht doch nicht zu Toom, aber wir könnten ja zu Rewe um die Ecke gehen, und ob wir kurz Geld für Mum holen könnten. Geht alles klar. Eigentlich.
Ich: "Wieviel soll ich denn abheben?"
Mum: "...so 50€?"
"Ehm, wir gehen noch einkaufen, und die Liste ist lang..."
"Ja, aber die hast du doch geschrieben!"
"Hä? Die hat Cookie geschrieben..."
"Achja, und wofür braucht Lilly Lauch und Zucchini?"
"...eigentlich wollte ich ihr morgen eine Suppe kochen, wenn sie aus der Schule kommt, aber dann lass ich es eben."
"Und Sojamilch habe ich grade eine ganze Palette gekauft...oder brauchst du die von Alpro?"
"Mum, ich mag die von Aldi nicht, und das weißt du. Seitdem ich Veganerin bin, trinke ich nur Alpro, das war noch nie anders."
Am Ende habe ich die Hälfte der Einkaufsliste getrichen, keine Sojamilch gekauft, aber doch alles für die Suppe, weil Cookie die so gerne probieren möchte. Gut, bezahle ich halt, auch wenn Mum auf einmal meinte mein Essen sei "so unglaublich lecker, Em., das kannst du mir ja noch ein paar Mal machen!", und heute dann doch mitessen will. Ich habe kein Problem damit, mein Essen selbst zu kaufen, müsste ich in Berlin ja auch, aber dann soll man mir das sagen. Bisher war es auch so, dass man mir was mitgebracht hat und ich habe ggf. dazugekauft. Und wenn Cookie mein Essen probieren will, und ich noch ein, zwei Sachen dafür brauche, wo ist das Problem? Aber gut, bezahle ich das. Das war der erste "Zwischenfall", wo ich verdammt angepisst war.

Der zweite war eben.
Samstag ist Flohmarkt. Ich meinte eben, dass ich morgen vielleicht einen Kuchen backen möchte (ich habe bisher immer noch nur ein Rezept aus Vegan Pie ausprobiert), und mir jetzt überlege, welchen ich mache.
Mum: "Kann sein, dass du für Samstag auch einen Kuchen backen musst, wenn ich das nicht schaffe."
Ich: "Ja, kann ich machen. Lass uns das doch so machen, bevor du es nicht schaffst, dann habe ich es auf der Kette, und so einen Teig zusammenzurühren kostet mich ja nichts."
"Ja, aber du machst dann ja einen veganen Kuchen."
"Und wo ist das Problem?"
"Das will ich nicht, du nimmst ne Backmischung!"
"Hä? Und warum?"
"Weil der Kuchen für die Kirche ist."
"Du hast meinen Kuchen immer gemocht, wo ist denn jetzt das Problem?"
"Ich WILL einfach nicht, dass du einen veganen Kuchen machst."
"...ist der schlechter als ein 'normaler' Kuchen?"
"...du machst da immer Buttercream drauf, und die mag ich nicht."
"Mum, ich habe noch nie Buttercream auf meinen Kuchen gemacht, das ist Blödsinn."
"Doch, du machst die immer auf die Muffins, und ich mag die nicht, aber Cookie, und die mag meine seitdem nämlich nicht mehr. Ich habe gestern Muffins gemacht, und die mochte sie dann wieder nicht."
"...du hast gestern auch Sahne drauf gemacht."
"Ja."
"Das ist keine Buttercream. Und eben sollte ich noch einen Kuchen backen, keine Cupcakes"
"Ja, ich hab auch schon alles eingekauft. Kuchen matscht so, Muffins kann man so schön in die Hand nehmen."
"Mum, wenn du Muffins haben willst ohne Buttercream ist das doch kein Problem, ich hätte die eh mit Schokoguss gemacht, weil mir Buttercream zu nervig ist."
"Ich hab schon alles für die Backmischung eingekauft, und ICH WILL NICHT, DASS DU WAS VEGANES MACHST!"

Diskussion war zu Ende. Ich sitze grade heulend im Esszimmer, und bin ernsthaft am Überlegen, ob ich die Dinger wirklich mache. Ich lass mich doch nicht anscheißen, nur weil meine Mum Probleme damit hat, wenn meine Schwester meine Buttercream lieber mag als ihre Sahneklopper. Ich glaube, ich werde es jetzt ganz stumpf so machen, dass ich meinen Kram kaufe und koche, dann muss ich mich auch nicht annölen lassen. Und wenn sie unbedingt ne Backmischung gebacken haben will, soll sie es machen. Ich hätte es gemacht, aber ich lass mich und meine Ernährungsweise von ihr einfach runtermachen, nur weil sie Vorurteile hat.

Gott sie Dank kommt gleich Jana, und wir gehen brunchen. Ich muss auch mit meinem Bruder reden, ich will später, wenn wir zusammenwohnen, nicht ständig Diskussionen haben, ob ich was veganes machen kann/darf oder nicht.

Em.

Freitag, 7. September 2012

Kleinscheiß

Irgendwie passieren grade ganz viele kleine Sachen. Wo fange ich an?

Ich bin zur Zeit in Hamburg (okay, ich war grade knapp zwei Tage in Berlin, um ein paar Dingezu erledigen), den ganzen September lang, und ich freue mich immer noch, dass ich hier soviel Zeit verbringen kann. Ich schreibe an einer Hausarbeit, dessen Thema ich unglaublich spannend finde - Antisemitismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts - und an die ich mich mit Feuereifer ranmache.

Morgen mache ich mit jemanden, der Hamburg-Nachhilfe dringend nötig hat, die Mini-Hamburg-Crashkurs-Fahrradtour. Das wird großartig. Hoffentlich. Ich finde Hamburg ja total spannend, und könnte ewig historische Anekdoten zu dieser Stadt hören: Dass St.Katherinen Störtebekers Heimatkirche war, und nicht der Michel (der damals vermutlich einfach noch nicht gebaut war), wie die Hamburger Stade um den Hafen beschissen haben, warum es in der alten Speicherstadt immer noch nach Kaffee duftet und wo die Currywurst wirklich entdeckt wurde. Vielleicht mache ich Montag mal einen ausführlichen Bericht oder so. Wir werden sehen.

Pluto hat mir vorgestern eine Jacke gezeigt, in die ich mich gleich verknallt habe (bitte einmal zur rechten Seite blicken). Eigentlich stehe ich nicht sooo sehr auf Comic-Prints, aber diese Jacke ist der absolute Hammer.

Außerdem scheint es langsam aber sicher Herbst zu werden. Ich freue mich eigentlich auch darauf, Laubduft, Wald, dicke Schals und hübsche Mützen...aber der Sommer war viel zu kurz. Vor drei Wochen lag ich noch bei über 30°C in der Sonne und hatte abends einen Pavianarsch, konnte kaum noch sitzen und alles roch nach Sommer. Jetzt ist es kühl geworden, es regnet viel, es wird nicht mehr lange dauern, und es duftet nach Herbst. Bis dahin werde ich trotzdem noch rumlaufen, als wäre ich im Italienurlaub, und ich werde natürlich wie letztes Jahr meine Hotpants und Miniröcke mitnichten einmotten, sobald die Temperaturen unter 10°C fallen. Wozu habe ich Leggins, Strumpfhosen und Botts, eh?

A propos Strumpfhosen. Ich muss gleich nochmal zu H&M, da gibt es Strumpfhosen, die ich vielleicht hübsch finde. Und das alles noch vor meiner Abfahrt. Aber ohne Stress macht hier ja nichts mehr Spaß. Achja, und zur Post muss ich auch noch, weil ich gestern zu zerstört war...

Schnell duschen, noch ein Kaffee, dick einwickeln (Hals is Arsch), und dann ab dafür.

Samstag, 25. August 2012

Es geht los...

Anfang Juli
Bruder: "Und ab wann könntest du umziehen?"
Ich: "1.Februar, eher 1. März..."

Ende Juli/Anfang August
Ich: "1. Januar..., lieber 1. Februar..."

Heute
Ich: "Scheiß drauf, sobald wir ne Wohnung haben können, guck ich, wie ich das hier alles regeln kann und dann ab dafür. Am liebsten gestern!"


Ich will nach Hause...

Freitag, 10. August 2012

Heimweh: übergroß



...weil der letzte Hamburgtrip viel zu kurz war...
...weil das Heimweh übergroß ist...
...weil ich so Sehnsucht nach der Elbe habe...
...weil ich den hamburger Sommer noch etwas genießen muss...

...Sonntag spontan für fünf Tage nach Hause!

Berlin Exile: Auftakt

Berlin und mich verband früher eine Liebe. Wobei Liebe vielleicht das falsche Wort ist. Berlin war mein Zufluchtsort, mein Asyl vor der Welt, die mich in Hamburg im Alltag immer wieder heimsuchte und fast erdrückte, bis ich nur noch röchelte und es Berlin rief: „komm her, hier ist alles frei, hier kannst du wieder atmen.“
Berlin waren vor allem Freunde. Freunde, zu denen ich fahren konnte, wenn ich Abstand brauchte, die sich immer auf mich freuten. Berlin hieß Leben, Action, Abenteuer. Es war immer was los, meistens Konzerte. Schon damals wollte ich immer nach Berlin, und 2011 wagte ich das große Abenteuer „Leben in der Hauptstadt“. Wenn ich geahnt hätte, wie das Abenteuer verläuft…ich hätte es vielleicht nicht gestartet. Und schon gar nicht hätte ich gedacht, dass ich jemals in das Berlin-Bashing mit einstimmen würde. Ich habe dieses Abenteuer mit vielem bitter bezahlen müssen, nur um mich meines Zaubers für Berlin berauben zu lassen. Ich hätte diesen Zauber gerne zurück, aber dafür ist es, so befürchte ich, zu spät. Berlin hat sich selbst entzaubert. Es sind viele kleine Dinge, die mich an Berlin stören, viele kleine Dinge, die Berlin für mich zerstören, und ein paar winzige Kleinode, die mich Berlin noch mögen lassen.
Doch wo anfangen? Berlin ist so riesig und erscheint so endlos grenzenlos, ohne Anfang, ohne Ende, dass man sich willkürlich Dinge herauspicken kann. Und genau das werde ich tun. Nun mag man einwerfen, dass da jede Objektivität fehle, dass das alles subjektiv sei und niemals repräsentativ… Guess what, Leben, vor allem das eigene, ist zutiefst subjektiv, man kann kein objektives Leben führen, weil man aus den Grenzen des eigenen Denkens und eigenen Körpers niemals vollständig heraustreten kann. Und es sind meine Eindrücke von Berlin, wahrgenommen durch meine Sinne, sie sollen auf keinen Fall die Meinung der Allgemeinheit widerspiegeln oder darstellen. Deswegen werde ich auch nicht auf den zum Inventar eines soliden Berlin-Bashings gehörenden, Latte Macchiato schlürfenden Hipstern rumhacken, die angeblich mit ihren MacBooks die ursprünglich mal alternativ gewesenen Cafés bevölkern, in der Regel „was mit Medien machen“ und sowieso immer ein an einem weltverändernden Projekt arbeiten. Ich will nicht abstreiten, dass es sie nicht gibt. Ich bin ihnen nur noch nicht begegnet, was vor allem daran liegt, dass ich selten in Cafés sitze, sondern eher im Park. Oh, und die nicht-fahrenden S-Bahnen lasse ich auch aus. Die gibt es zwar tatsächlich, und sie begegnen mir regelmäßig, aber da vor allem zur Hochsaison der der S-Bahn-Ausfälle – berliner Kontinentalwinter – sich sogar bayerische Lokalpamphlete über die unzumutbaren Zustände in der Hauptstadt auslassen, muss ich mich dazu nicht weiter äußern. Das können andere besser und lustiger als ich, und ich habe hoffentlich genug andere Berlinthemen, über die ich berichten kann.

So denn. Der Auftakt zur Berlin Exile Serie. Mein langer Abschied von Berlin, von dem ich derzeit tatsächlich nicht sagen kann, ob ich den in sechs Monaten schon beende, oder ob es einer dieser Endlosabschiede wird, und ich tatsächlich noch ein Jahr hier hängen bleibe.

Cheers,
Em.

Mittwoch, 8. August 2012

"Wie geht es dir?" "Gut...denke ich..."

Ab wann kann man eigentlich sagen, dass es einem gut geht? Zählt die Momentaufnahme, der aktuelle Endophinrausch? Muss man die chronischen bei der Bewertung des eigenen Befindens weglassen, weil sie eh nicht schnell lösbar sind? Reicht es zu sagen "Mir geht's grade megagut, der Tag war geil, ich war mit Freunden in der Sonne, und der Himmel war blau!", auch wenn man sich eigentlich Sorgen um den Kontostand machen sollte, um die anstehende Prüfung, um das lauernde Burn-Out? Oder muss man sich insgesamt frei fühlen von Damoklesschwertern, die über einem pendeln?
Ich weiß es nicht. Aber ich tendiere dazu, die chronische Scheiße, durch die man eh immer watet, wegzulassen und den Moment zu bewerten, auch wenn man dann täglich bis zu 20 Bestandsaufnahmen machen kann. Alles andere macht einen doch nur verrückt, man kann nichts mehr genießen, weil das dicke, fette "..., aber..." über einem schwebt wie die Gewitterwolken über Comicfiguren. Macht keinen Spaß.

Ich wohne in einer Stadt, in der ich nicht leben will.
Ich bin ständig in einer Stadt, in der ich nicht wohnen kann.
Ich bin permanent auf der Flucht, heimatlos.
Ich fühle mich getrieben und gleichzeitig so erschöpft.
Ich kann jetzt heulen und mich vergraben.
Oder ich kann den Endorphinrausch suchen und ihn genießen.
Klingt irgendwie spannender.

Donnerstag, 2. August 2012

Typisch ich...


Ich war vorhin bei H&M, Hosen anprobieren. Weil auf meinem Handy grade die Lieblingsstelle des Albums lief und ich weiterhören wollte, steckte ich mein Handy in die meinen Ausschnitt. Als die Anprobe wieder verließ, guckten mich manche schräg an. "Ach, Quark. Und wenn, dann: Haters gonna hate!" - bis ich dann sah, dass mein nicht grade kleines Handy noch in meinem Dekolletee steckte.
Applaus, Em, Applaus.

Dienstag, 31. Juli 2012

Wie haben wir das nur runterbekommen?

Es ist eine kleine Ewigkeit her, dass ich selbst Pizza gemacht habe. Ich hab dann auch gleich erstmal den Teig versalzen, mir wurde eben beim Frühstück ganz schlecht und musste den ersten Bissen sofort wieder ausspucken. Wie haben wir das gestern nur runterbekommen? Gestern war's ja megalecker, mit einem heftigen Gemüseoverload und Hefeschmelz, der mir tatsächlich gelungen war. Aber im Lichte des neuen Tages schmeckt das einfach beschissen.
Immehin gab es zwei tolle Filme zu gucken: Zum einen Am Ende der Welt, der über die Antarktis-Kampagnen von Sea Shepherd berichtet, inkl.  - Achtung, liebe Stadtkinder - echter Wale und dramatischer Suchaktionen, als ein Schlauchboot in den weiten des antarktischen Meeres verloren geht, und sich sogar die Japaner, ihreszeichen quasi die Erzfeinde, an der Suche beteiligen.
Zum anderen war da Sharkwater, eine Dokumentation über Haie, ihre Wichtigkeit für die Meere, ihr Abschlachten durch die costaricanische Haiflossen-Mafia und wie Sea Shepherd wieder mitmischt. Von der Brutalität her ähnlich wie The Cove, nur eben nicht für Delphine sondern für Haie.

Ich wusste vorher schon, warum ich mich bei Sea Shepherd engagiere und nicht für Greenpeace, WWF oder "Rettet Bellos Park", und als die beiden Jungs, F. und C., haben mich ausgehorcht haben, wie eigentlich die Kirche zur Ausbeutung und Zerstörung des Meeres steht -  gar nicht, bzw. fällt als Kritik unter "Bewahrung der Schöpfung" - habe ich endgültig wieder neue Motivation bekommen.
Der Tagesplan für heute wurde kurzerhand umgeschmissen - auch weil ich erst um 2:00 im Bett war - und ich arbeite heute von hier aus, seh zu, dass ich meine Texte für morgen bis heute Mittag fertig durchgearbeitet habe, und setze mich dann endlich an meine Hausarbeit. Die soll Donnerstag endlich fertig sein, kann doch nicht sein, dass ich so lange dafür brauche. Außerdem muss ich an dem Kinderkonzept arbeiten und an den Bildern. So viele Ideen, so wenig Zeit.

Na denn man tau.


Montag, 30. Juli 2012

Liebster Blog Award




Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.
Wenn du den Award erhalten hast:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.


1. Tadaa

2. An dieser Stelle: Danke, Pluto. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Also...zuallererst möchte ich meinen Eltern danken, die mich zur Schule geschickt haben, damit ich endlich auch nach der deutschen Rechtschreibung schreibe und nicht nur mein Fantasiedeutsch. Dann natürlich all den Kackbratzen, Vollpfosten und Soziallegasthenikern, die mir jeden Tag die Füße kraulen können, aber auch all jenen wundervollen Menschen, die mir das Leben ständig versüßen. Und zu guter Letzt: Leben! Danke, denn nur, weil du ständig deine Meinung änderst wie eine Superzicke auf PMS, habe ich überhaupt etwas, über das ich die Welt vollspammen kann!

3. Dann wollen wir mal. Pluto kann ich ja leider nicht noch mal verlinken, dabei ist sie eine der wenigen Blogs, die ich tatsächlich lese...

     Happy Schnitzel: Wenn ich in Blog-Lese-Laune bin, guck ich da grundsätzlich immer vorbei. Schöne Fotos, witzige Einträge (die Googleantworten sind immer wieder erheiternd)...was verlangt man mehr als Blogleserin? (Deutsch)

     Aus der Sockenschublade: Jedes Mal, wenn ich auf diesen Blog gehe, weil der RSS-Feed mir neue Einträge anzeigt und ich mich freue wie ein Schnitzel, wünschte ich, ich wäre auch nochmal 19. Mit allem, was vor mir liegt, mit einer ganz leeren Leinwand namens Zukunft. Reiseeindrücke wechseln sich ab mit kurzen, literarischen Texten zu zwischenmenschlichen Beziehungen  (jüngst einen zum Thema Polyamory) - in wundervoller Blog. (Deutscht)

    Open Minds Free Souls : Ein Fotoblog mit - guess what - Bildern, die aber durch die schlichte Alltäglichkeit das Leben wieder einfangen - zumindest für mich.

     Klara's Street: Noch ein Fotoblog. Klara erzählt mit Fotos aus ihrem Leben, mehr, als mancher mit Texten sagen könnte. (Englisch)

      Bookfessions: Vielleicht kein klassischer Blog in dem Sinne, auf der anderesn Seite gibt es auch Blogs, die ausschließlich aus Fotos bestehen. Und dieser Blog beschreibt auf wundervolle Weise die Macken aller Sorten von Buchsuchtis. Als ich ihn entdeckt hatte, verbrachte ich eine Woche damit, wirklich ALLE Posts zu lesen - und mich in einem großen Teil wiederzufinden. (Englisch)


So denn, meine Blogempfehlungsliste. Ich kann bei manchen nicht hundertprozentig beschwören, dass sie unter 200 Lesern sind, aber dafür liebe ich sie nicht weniger.

Have Fun

Freitag, 27. Juli 2012

Happy, pt. II, oder Sommerhappy

Vielleicht liegt es an der Sommerhitze, die sich seit Montag über die Stadt legt, und an diesem speziellen klebrig-schwitzigen Gefühl auf der Haut, das ich eigentlich recht ekelig finde, aber das zusammen mit dem Duft nach Kaffee und Sonnenmilch einen unbewusst immer in das Urlaubsgefühl andriften lässt und den Rest der Welt etwas erträglicher macht. Ich weiß, dass ich heute Abend nicht werde schlafen können, weil es viel zu warm ist, zu windstill, die Bettdecke im Bett ist zuviel, es gibt keinerlei abkühlung und vermutlich werde ich die halbe Nacht wach liegen.
Aber hey, hallo Sommer, schön, dass du dich auch mal wieder kurz blicken lässt. Du bist inzwischen wie ein Kind, das erwachsen geworden ist, in einer anderen Stadt wohnt, sein eigenes Leben lebt, und nur ab und zu mal bei seinen Eltern vorbeischneit, um den Kühlschrank zu inspizieren, sich eine Portion Liebe abholt und Vergötterung, und dann erstmal wieder verschwindet, sich ab und zu mal aus der Ferne meldet, bevor es zu den Wintermeetings auf die andere Seite der Erdkugel fliegt.
Aber du bist auch ein wenig wie jemand, der seinen Job, für den er eingestellt wurde, nicht mehr erfüllt, der nur noch vor dem Computer oder dem Tablet sitzt und grübelt und daddelt und surft und nur noch selten etwas zustande bringt, das man wirklich für ein Werk seinerseits halten kann, etwas, für das er nicht nur bejubelt sondern auch geschätzt und geliebt wird. Inzwischen, lieber Sommer, gibst du nur noch Mittelmaß ab. Mach mal Urlaub, richtig Urlaub, vielleicht hilft dir das aus der Sinnkrise, denn leider, Sommer, kannst du eben nicht wie jemand, der seinen Job, für den er eingestellt wurde, nicht mehr richtig erledigt, nicht einfach den Arbeitsplatz oder gleich den Beruf wechseln, denn du bist für den Job zugeschnitten und der Job auf dich. Gott, wie ich diese Job-Alllegorie hasse. Aber es ist nun mal so: wenn du das nicht machst, wer macht dann Sommer, Sommer?

Ich will aber gar nicht weiter meckern. Im Moment hast du nämlich eine Hochphase, und auch wenn jetzt schon wieder welche Meckern, dass du nächste Woche angeblich schon wieder verschwindest, und deine Vertretung Sommergewitter wohl die nächsten Grillparties sprengen wird, ich freue mich jedes Mal auf das Wiedersehen. Solltest du also nächste Woche tatsächlich schon wieder genug haben von uns allen, dann lass schnell wieder von dir hören, und lass nicht soviel Zeit verstreichen, bis es soweit ist, denn eigentlich machst du uns alle ziemlich glücklich!

Happy, pt.I, oder Bücherhappy

Hamburg-Ausbeute Ende Juni

Hamburg-Ausbeute Mitte Juli
Letztes Wochenende war ich wieder in Hamburg. Ich fuhr mit zwei Büchern hin, glaube ich, und kam mit acht oder neun zurück. Aber wie soll ich denn auch eine Chance haben, wenn ich gleich mit zwei neuen Büchern begrüßt werde? Von meinen letzten zwei Hamburgaufenthalten brachte ich neun neue Bücher mit. Immerhin bin ich, was das abarbeiten angeht, ganz gut. Gelesen bzw. angefangen sind bisher:
Craig Thompsen ... Habibi (100%)
John King ... The Football Factory (100%)
Nina Paer ... Wir haben keine Angst (100%)
Hans Fallada ... Jeder stirbt für sich allein (75%, ich brauchte eine Pause)
Sylvain ... Dieses Buch sollte es mir gestatten... (45%)

Bei Fallada komm ich einfach nicht weiter, und im Moment reizt mich wenig, das Buch zu beenden. Dafür fange ich jetzt meinen "Liebe" Themenblock an, und fülle eine Bildungslücke. Und für die Uni habe ich ja auch genug zu lesen. Aber ich freue mich so sehr, endlich Zeit zu haben, zu lesen, mich einfach auf den Balkon oder in den Park oder ein Café setzen zu können und einfach lesen zu können. Inhalieren ohne schlechtes Gewissen.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Catslady...?

Yesterday I was thinking about how I will end up. With cats? Not very likely, because while I was sitting in the train from a concert back home I began to smile wider. I won't end up as catlady. I'll be a booklady, always returning to the books which await her homecoming eagerly.

Samstag, 14. Juli 2012

Und wieder was gelernt...

...gestern war Konzert. Endlich mal wieder. Ich sollte mir einfach merken: Kind, auf Hardcore-Konzerten geht es dir grundsätzlich großartig!
Dieses Mal auf dem Band-Menü:
At Daggers Drawn
The River Card
Hunger
As We Were

Ich kannte drei von den Bands vorher nicht - grober Fehler meinerseit - und leider Gottes kann ich zwei Bands immer noch nicht zuordnen, aber ich denke, die Spielplan war quasi von unten nach oben. Hingegangen bin ich wegen At Daggers Drawn, nach Hause gegangen bin ich mit einem Shirt von Hunger. Die haben mich mega geflasht, und überhaupt war das Konzert unfassbar energiegeladen und intensiv, laut und schrammel, ein einziger Abriss von Gitarren, Bässen und Drums, von Emotionen, Schweiß und Blut. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wieviele Jungs sich auf die Menge geschmissen haben, wie ich Füße im Gesicht hattem Menschen auf mir gelandet sind und alle anderen Blessuren werden jetzt auch unter ferner liefen verbucht. Außer eine, aber dazu komme ich gleich.
Ich war gestern schon die ganze Zeit totmüde und habe mich kurz vorm Konzert nochmal hingelegt, vor allem, weil ich auch so unfassbare Kopfschmerzen hatte (siehe Video bei 0:10, so in etwa und das kurz vor einem Hardcorekonzert. Supa).



Blöder Fehler, denn ich war natürlich so fertig, dass ich kaum hochgekommen bin und beinahe zu Hause geblieben wäre, aber ich hatte mich schon lange auf das Konzert gefreut und bin einfach hin da, trotz Müdigkeit, trotz wummender Kopfschmerzen, die wohl auch daran Schuld waren, dass ich für einen 7-Minuten-Weg fast ne Halbe Stunde brauchte, weil ich mich in den ganzen gleichaussehenden Straßen in F'Hain zwischen Boxhagener und Warschauer, die alle mehr Cafés und Bars und Restaurants und Kneipen und Clubs zu beherbergen scheinen als Wohnungen, heillos verlaufen hatte. Angekommen bin ich trotzdem, trotz Google-Maps, trotz Regen, trotz allem und allen zum Trotz, war viel zu früh und habe mich, meinem unsozialen Genen hingebend, mit meinem Hooligan-Buch in die nächste Ecke verzogen.
Dann kam Nadja, und alles wurde witzig und das Konzert nicht nur wegen der Bands sondern auch wegen der Menschen dort großartig.. Dem Sänger von Hunger, Ryan, hab ich den Piratenhandschlag beigebracht, und obwohl ich eigentlich nur Wasser trinken wollte, hatte ich bei der Mitte Konzerts schon zwei große Buddeln Jever intus, und das war nur der Anfang vom Ende, das ich heute morgen zu spüren bekam. Kopfschmerzen waren wie weggeblasen, ich war begeistert. Nadja meinte schon während der Show, dass wir später wohl noch mit der einen Band weiterziehen, und ich soll gefälligst mitkommen; kein Köppibums, nicht müde und keine Uni mehr - die Sache ist geritzt. Nach der letzten Band mussten wir noch warten, ich bekam von nem Pfosten, der mir tierisch auf den Sack ging, ein Bier ausgegeben. Naja, eigentlich wollte er es, aber Ian von...einer von den Bands war grade da und meinte, er schreibt es auf die Bandliste, und - Zack - n halben Liter Bier umsonst bekommen. Vor dem Typen hat mich Nadja irgendwann netterweise gerettet, und Max, der Tresenschlampe spielen musste, hat uns den Rest Wodka-Wassermelone hingestellt, kein Getränk, sondern Wassermelonenwürfel mit Wodka drüber. Ich wollte nur einen probieren, aber irgendwie hab ich mich daran quasi sattgegessen. Ich hatte aber auch Hunger, verdammt. 
Irgendwann sind wir dann tatsächlich losgedackelt, aber dann doch nicht mit ner Band, sondern Randy hinterher, umsonst und gratis ins Cassio hinein zur Visions Party, irgendwas mit Indie und Rock und so. War mir grade herzlich egal, ich hatte schon wieder ein geschenktes Bier in der Hand, zwar Berliner Pils, aber nem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul, und ich hatte nur kurz dran genippt, als Randy mir schon erzählte, dass er statt Tonic Pur Gin Tonic bekommen hatte, und nachdem ich das für lecker befunden habe, haben kurzerhand die Getränke getauscht und wir waren beide glücklich. Wir haben im Keller geguckt, was lief, und irgendwie hatte ich auf einmal schon wieder ein Bier und n Pfeffi in der Hand. Ich schwöre, ich habe keine Ahnung, warum mir gestern die ganze Zeit Alkohol in die Hand gedrückt wurde, aber ich hatte mal wieder Bock auf Suff, und nicht mal was dafür bezahlen müssen, war auch toll und die Gesellschaft sowieso. Am Ende zeigte meine Alkoholbilanz 1.5l Bier an die ich mich erinnere, zwischendurch noch mehr Bier mal hier und da, einen Gin Tonic, Pfeffi und vor allem ungezählte knüppelharte Wodkamelonenwürfel, die vermutlich am meisten gezimmert haben und für meinen Dusel zwischendurch verantwortlich waren, aber wat solls. Besoffen Kicker spielen kann ich nur bis zu einem gewissen Pegel, alles was drüber ist, ist einfach peinlich, und gestern war ich drüber, was aber irgendwie keinen gestört hat. Dafür hat mir Mick, noch ein Bandtyp, die eine Stange derartig gegen den Hüftknochen geballert - ja, mit Absicht, er wollte zeigen wieviel Power er in den Lenden hat, dass es geblutet hat. Irgendwann gegen 5.00 haben wir uns dann überlegt, Richtung Heiabettchen zu wandern, gegen 6.00 lag ich in demselben und habe sage und schreibe vier Stunden geschlafen.

Und was habe ich gelernt?
Hardcorekonzert und Bier helfen gegen Kopfschmerzen und Bücher machen Menschen sexy