Ich hab heute (und nicht wie geplant erst morgen) gebacken. Apple Pie. Teig war ne Katastrophe, also musste ich umplanen. Meine Mum war - surprise, surprise - mega begeistert. Vegane Kuchen sind anscheinend doch nicht so scheiße...
Mittwoch, 12. September 2012
Ich glaub, ich steh im Wald
Ich bin zur Zeit in Hamburg und "wohne" bei meiner Familie. Das ist, vor allem wenn mein Bruder mit seiner Freundin da ist, einfach eng. Versteh' ich. Ich sehe trotzdem nicht ein, dass ich plötzlich der Arsch vom Dienst bin.
Gestern kam meine Schwester zu mir, und wollte eine laaaange Einkaufsliste schreiben, damit sie bei Toom/Rewe wieder Aufkleber für ihr Heft bekommt. Mein Bruder und ich haben uns überlegt, was wir brauchen und was ich noch für ihn und seine Freundin kochen soll, weil beide mit Mordshunger von der Arbeit gekommen sind. Die Liste wurde länger und länger, Cookie freute sich, alles gut. Dann hieß es, es geht doch nicht zu Toom, aber wir könnten ja zu Rewe um die Ecke gehen, und ob wir kurz Geld für Mum holen könnten. Geht alles klar. Eigentlich.
Ich: "Wieviel soll ich denn abheben?"
Mum: "...so 50€?"
"Ehm, wir gehen noch einkaufen, und die Liste ist lang..."
"Ja, aber die hast du doch geschrieben!"
"Hä? Die hat Cookie geschrieben..."
"Achja, und wofür braucht Lilly Lauch und Zucchini?"
"...eigentlich wollte ich ihr morgen eine Suppe kochen, wenn sie aus der Schule kommt, aber dann lass ich es eben."
"Und Sojamilch habe ich grade eine ganze Palette gekauft...oder brauchst du die von Alpro?"
"Mum, ich mag die von Aldi nicht, und das weißt du. Seitdem ich Veganerin bin, trinke ich nur Alpro, das war noch nie anders."
Am Ende habe ich die Hälfte der Einkaufsliste getrichen, keine Sojamilch gekauft, aber doch alles für die Suppe, weil Cookie die so gerne probieren möchte. Gut, bezahle ich halt, auch wenn Mum auf einmal meinte mein Essen sei "so unglaublich lecker, Em., das kannst du mir ja noch ein paar Mal machen!", und heute dann doch mitessen will. Ich habe kein Problem damit, mein Essen selbst zu kaufen, müsste ich in Berlin ja auch, aber dann soll man mir das sagen. Bisher war es auch so, dass man mir was mitgebracht hat und ich habe ggf. dazugekauft. Und wenn Cookie mein Essen probieren will, und ich noch ein, zwei Sachen dafür brauche, wo ist das Problem? Aber gut, bezahle ich das. Das war der erste "Zwischenfall", wo ich verdammt angepisst war.
Der zweite war eben.
Samstag ist Flohmarkt. Ich meinte eben, dass ich morgen vielleicht einen Kuchen backen möchte (ich habe bisher immer noch nur ein Rezept aus Vegan Pie ausprobiert), und mir jetzt überlege, welchen ich mache.
Mum: "Kann sein, dass du für Samstag auch einen Kuchen backen musst, wenn ich das nicht schaffe."
Ich: "Ja, kann ich machen. Lass uns das doch so machen, bevor du es nicht schaffst, dann habe ich es auf der Kette, und so einen Teig zusammenzurühren kostet mich ja nichts."
"Ja, aber du machst dann ja einen veganen Kuchen."
"Und wo ist das Problem?"
"Das will ich nicht, du nimmst ne Backmischung!"
"Hä? Und warum?"
"Weil der Kuchen für die Kirche ist."
"Du hast meinen Kuchen immer gemocht, wo ist denn jetzt das Problem?"
"Ich WILL einfach nicht, dass du einen veganen Kuchen machst."
"...ist der schlechter als ein 'normaler' Kuchen?"
"...du machst da immer Buttercream drauf, und die mag ich nicht."
"Mum, ich habe noch nie Buttercream auf meinen Kuchen gemacht, das ist Blödsinn."
"Doch, du machst die immer auf die Muffins, und ich mag die nicht, aber Cookie, und die mag meine seitdem nämlich nicht mehr. Ich habe gestern Muffins gemacht, und die mochte sie dann wieder nicht."
"...du hast gestern auch Sahne drauf gemacht."
"Ja."
"Das ist keine Buttercream. Und eben sollte ich noch einen Kuchen backen, keine Cupcakes"
"Ja, ich hab auch schon alles eingekauft. Kuchen matscht so, Muffins kann man so schön in die Hand nehmen."
"Mum, wenn du Muffins haben willst ohne Buttercream ist das doch kein Problem, ich hätte die eh mit Schokoguss gemacht, weil mir Buttercream zu nervig ist."
"Ich hab schon alles für die Backmischung eingekauft, und ICH WILL NICHT, DASS DU WAS VEGANES MACHST!"
Diskussion war zu Ende. Ich sitze grade heulend im Esszimmer, und bin ernsthaft am Überlegen, ob ich die Dinger wirklich mache. Ich lass mich doch nicht anscheißen, nur weil meine Mum Probleme damit hat, wenn meine Schwester meine Buttercream lieber mag als ihre Sahneklopper. Ich glaube, ich werde es jetzt ganz stumpf so machen, dass ich meinen Kram kaufe und koche, dann muss ich mich auch nicht annölen lassen. Und wenn sie unbedingt ne Backmischung gebacken haben will, soll sie es machen. Ich hätte es gemacht, aber ich lass mich und meine Ernährungsweise von ihr einfach runtermachen, nur weil sie Vorurteile hat.
Gott sie Dank kommt gleich Jana, und wir gehen brunchen. Ich muss auch mit meinem Bruder reden, ich will später, wenn wir zusammenwohnen, nicht ständig Diskussionen haben, ob ich was veganes machen kann/darf oder nicht.
Em.
Freitag, 7. September 2012
Kleinscheiß
Irgendwie passieren grade ganz viele kleine Sachen. Wo fange ich an?
Ich bin zur Zeit in Hamburg (okay, ich war grade knapp zwei Tage in Berlin, um ein paar Dingezu erledigen), den ganzen September lang, und ich freue mich immer noch, dass ich hier soviel Zeit verbringen kann. Ich schreibe an einer Hausarbeit, dessen Thema ich unglaublich spannend finde - Antisemitismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts - und an die ich mich mit Feuereifer ranmache.
Morgen mache ich mit jemanden, der Hamburg-Nachhilfe dringend nötig hat, die Mini-Hamburg-Crashkurs-Fahrradtour. Das wird großartig. Hoffentlich. Ich finde Hamburg ja total spannend, und könnte ewig historische Anekdoten zu dieser Stadt hören: Dass St.Katherinen Störtebekers Heimatkirche war, und nicht der Michel (der damals vermutlich einfach noch nicht gebaut war), wie die Hamburger Stade um den Hafen beschissen haben, warum es in der alten Speicherstadt immer noch nach Kaffee duftet und wo die Currywurst wirklich entdeckt wurde. Vielleicht mache ich Montag mal einen ausführlichen Bericht oder so. Wir werden sehen.
Pluto hat mir vorgestern eine Jacke gezeigt, in die ich mich gleich verknallt habe (bitte einmal zur rechten Seite blicken). Eigentlich stehe ich nicht sooo sehr auf Comic-Prints, aber diese Jacke ist der absolute Hammer.
Außerdem scheint es langsam aber sicher Herbst zu werden. Ich freue mich eigentlich auch darauf, Laubduft, Wald, dicke Schals und hübsche Mützen...aber der Sommer war viel zu kurz. Vor drei Wochen lag ich noch bei über 30°C in der Sonne und hatte abends einen Pavianarsch, konnte kaum noch sitzen und alles roch nach Sommer. Jetzt ist es kühl geworden, es regnet viel, es wird nicht mehr lange dauern, und es duftet nach Herbst. Bis dahin werde ich trotzdem noch rumlaufen, als wäre ich im Italienurlaub, und ich werde natürlich wie letztes Jahr meine Hotpants und Miniröcke mitnichten einmotten, sobald die Temperaturen unter 10°C fallen. Wozu habe ich Leggins, Strumpfhosen und Botts, eh?
A propos Strumpfhosen. Ich muss gleich nochmal zu H&M, da gibt es Strumpfhosen, die ich vielleicht hübsch finde. Und das alles noch vor meiner Abfahrt. Aber ohne Stress macht hier ja nichts mehr Spaß. Achja, und zur Post muss ich auch noch, weil ich gestern zu zerstört war...
Schnell duschen, noch ein Kaffee, dick einwickeln (Hals is Arsch), und dann ab dafür.
Ich bin zur Zeit in Hamburg (okay, ich war grade knapp zwei Tage in Berlin, um ein paar Dingezu erledigen), den ganzen September lang, und ich freue mich immer noch, dass ich hier soviel Zeit verbringen kann. Ich schreibe an einer Hausarbeit, dessen Thema ich unglaublich spannend finde - Antisemitismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts - und an die ich mich mit Feuereifer ranmache.
Morgen mache ich mit jemanden, der Hamburg-Nachhilfe dringend nötig hat, die Mini-Hamburg-Crashkurs-Fahrradtour. Das wird großartig. Hoffentlich. Ich finde Hamburg ja total spannend, und könnte ewig historische Anekdoten zu dieser Stadt hören: Dass St.Katherinen Störtebekers Heimatkirche war, und nicht der Michel (der damals vermutlich einfach noch nicht gebaut war), wie die Hamburger Stade um den Hafen beschissen haben, warum es in der alten Speicherstadt immer noch nach Kaffee duftet und wo die Currywurst wirklich entdeckt wurde. Vielleicht mache ich Montag mal einen ausführlichen Bericht oder so. Wir werden sehen.
Pluto hat mir vorgestern eine Jacke gezeigt, in die ich mich gleich verknallt habe (bitte einmal zur rechten Seite blicken). Eigentlich stehe ich nicht sooo sehr auf Comic-Prints, aber diese Jacke ist der absolute Hammer.
Außerdem scheint es langsam aber sicher Herbst zu werden. Ich freue mich eigentlich auch darauf, Laubduft, Wald, dicke Schals und hübsche Mützen...aber der Sommer war viel zu kurz. Vor drei Wochen lag ich noch bei über 30°C in der Sonne und hatte abends einen Pavianarsch, konnte kaum noch sitzen und alles roch nach Sommer. Jetzt ist es kühl geworden, es regnet viel, es wird nicht mehr lange dauern, und es duftet nach Herbst. Bis dahin werde ich trotzdem noch rumlaufen, als wäre ich im Italienurlaub, und ich werde natürlich wie letztes Jahr meine Hotpants und Miniröcke mitnichten einmotten, sobald die Temperaturen unter 10°C fallen. Wozu habe ich Leggins, Strumpfhosen und Botts, eh?
A propos Strumpfhosen. Ich muss gleich nochmal zu H&M, da gibt es Strumpfhosen, die ich vielleicht hübsch finde. Und das alles noch vor meiner Abfahrt. Aber ohne Stress macht hier ja nichts mehr Spaß. Achja, und zur Post muss ich auch noch, weil ich gestern zu zerstört war...
Schnell duschen, noch ein Kaffee, dick einwickeln (Hals is Arsch), und dann ab dafür.
Samstag, 25. August 2012
Es geht los...
Anfang Juli
Bruder: "Und ab wann könntest du umziehen?"
Ich: "1.Februar, eher 1. März..."
Ende Juli/Anfang August
Ich: "1. Januar..., lieber 1. Februar..."
Heute
Ich: "Scheiß drauf, sobald wir ne Wohnung haben können, guck ich, wie ich das hier alles regeln kann und dann ab dafür. Am liebsten gestern!"
Ich will nach Hause...
Bruder: "Und ab wann könntest du umziehen?"
Ich: "1.Februar, eher 1. März..."
Ende Juli/Anfang August
Ich: "1. Januar..., lieber 1. Februar..."
Heute
Ich: "Scheiß drauf, sobald wir ne Wohnung haben können, guck ich, wie ich das hier alles regeln kann und dann ab dafür. Am liebsten gestern!"
Ich will nach Hause...
Freitag, 10. August 2012
Heimweh: übergroß
...weil der letzte Hamburgtrip viel zu kurz war...
...weil das Heimweh übergroß ist...
...weil ich so Sehnsucht nach der Elbe habe...
...weil ich den hamburger Sommer noch etwas genießen muss...
...Sonntag spontan für fünf Tage nach Hause!
Berlin Exile: Auftakt
Berlin und mich verband früher eine Liebe. Wobei Liebe
vielleicht das falsche Wort ist. Berlin war mein Zufluchtsort, mein Asyl vor
der Welt, die mich in Hamburg im Alltag immer wieder heimsuchte und fast
erdrückte, bis ich nur noch röchelte und es Berlin rief: „komm her, hier ist
alles frei, hier kannst du wieder atmen.“
Berlin waren vor allem Freunde. Freunde, zu denen ich fahren
konnte, wenn ich Abstand brauchte, die sich immer auf mich freuten. Berlin hieß
Leben, Action, Abenteuer. Es war immer was los, meistens Konzerte. Schon damals
wollte ich immer nach Berlin, und 2011 wagte ich das große Abenteuer „Leben in
der Hauptstadt“. Wenn ich geahnt hätte, wie das Abenteuer verläuft…ich hätte es
vielleicht nicht gestartet. Und schon gar nicht hätte ich gedacht, dass ich
jemals in das Berlin-Bashing mit einstimmen würde. Ich habe dieses Abenteuer
mit vielem bitter bezahlen müssen, nur um mich meines Zaubers für Berlin
berauben zu lassen. Ich hätte diesen Zauber gerne zurück, aber dafür ist es, so
befürchte ich, zu spät. Berlin hat sich selbst entzaubert. Es sind viele kleine
Dinge, die mich an Berlin stören, viele kleine Dinge, die Berlin für mich zerstören,
und ein paar winzige Kleinode, die mich Berlin noch mögen lassen.
Doch wo anfangen? Berlin ist so riesig und erscheint so
endlos grenzenlos, ohne Anfang, ohne Ende, dass man sich willkürlich Dinge
herauspicken kann. Und genau das werde ich tun. Nun mag man einwerfen, dass da
jede Objektivität fehle, dass das alles subjektiv sei und niemals repräsentativ…
Guess what, Leben, vor allem das eigene, ist zutiefst subjektiv, man kann kein
objektives Leben führen, weil man aus den Grenzen des eigenen Denkens und
eigenen Körpers niemals vollständig heraustreten kann. Und es sind meine
Eindrücke von Berlin, wahrgenommen durch meine Sinne, sie sollen auf keinen
Fall die Meinung der Allgemeinheit widerspiegeln oder darstellen. Deswegen
werde ich auch nicht auf den zum Inventar eines soliden Berlin-Bashings
gehörenden, Latte Macchiato schlürfenden Hipstern rumhacken, die angeblich mit
ihren MacBooks die ursprünglich mal alternativ gewesenen Cafés bevölkern, in
der Regel „was mit Medien machen“ und sowieso immer ein an einem weltverändernden
Projekt arbeiten. Ich will nicht abstreiten, dass es sie nicht gibt. Ich bin
ihnen nur noch nicht begegnet, was vor allem daran liegt, dass ich selten in
Cafés sitze, sondern eher im Park. Oh, und die nicht-fahrenden S-Bahnen lasse ich
auch aus. Die gibt es zwar tatsächlich, und sie begegnen mir regelmäßig, aber
da vor allem zur Hochsaison der der S-Bahn-Ausfälle – berliner Kontinentalwinter
– sich sogar bayerische Lokalpamphlete über die unzumutbaren Zustände in der
Hauptstadt auslassen, muss ich mich dazu nicht weiter äußern. Das können andere
besser und lustiger als ich, und ich habe hoffentlich genug andere Berlinthemen,
über die ich berichten kann.
So denn. Der Auftakt zur Berlin Exile Serie. Mein langer
Abschied von Berlin, von dem ich derzeit tatsächlich nicht sagen kann, ob ich den
in sechs Monaten schon beende, oder ob es einer dieser Endlosabschiede wird, und
ich tatsächlich noch ein Jahr hier hängen bleibe.
Cheers,
Em.
Mittwoch, 8. August 2012
"Wie geht es dir?" "Gut...denke ich..."
Ab wann kann man eigentlich sagen, dass es einem gut geht? Zählt die Momentaufnahme, der aktuelle Endophinrausch? Muss man die chronischen bei der Bewertung des eigenen Befindens weglassen, weil sie eh nicht schnell lösbar sind? Reicht es zu sagen "Mir geht's grade megagut, der Tag war geil, ich war mit Freunden in der Sonne, und der Himmel war blau!", auch wenn man sich eigentlich Sorgen um den Kontostand machen sollte, um die anstehende Prüfung, um das lauernde Burn-Out? Oder muss man sich insgesamt frei fühlen von Damoklesschwertern, die über einem pendeln?
Ich weiß es nicht. Aber ich tendiere dazu, die chronische Scheiße, durch die man eh immer watet, wegzulassen und den Moment zu bewerten, auch wenn man dann täglich bis zu 20 Bestandsaufnahmen machen kann. Alles andere macht einen doch nur verrückt, man kann nichts mehr genießen, weil das dicke, fette "..., aber..." über einem schwebt wie die Gewitterwolken über Comicfiguren. Macht keinen Spaß.
Ich wohne in einer Stadt, in der ich nicht leben will.
Ich bin ständig in einer Stadt, in der ich nicht wohnen kann.
Ich bin permanent auf der Flucht, heimatlos.
Ich fühle mich getrieben und gleichzeitig so erschöpft.
Ich kann jetzt heulen und mich vergraben.
Oder ich kann den Endorphinrausch suchen und ihn genießen.
Klingt irgendwie spannender.
Ich weiß es nicht. Aber ich tendiere dazu, die chronische Scheiße, durch die man eh immer watet, wegzulassen und den Moment zu bewerten, auch wenn man dann täglich bis zu 20 Bestandsaufnahmen machen kann. Alles andere macht einen doch nur verrückt, man kann nichts mehr genießen, weil das dicke, fette "..., aber..." über einem schwebt wie die Gewitterwolken über Comicfiguren. Macht keinen Spaß.
Ich wohne in einer Stadt, in der ich nicht leben will.
Ich bin ständig in einer Stadt, in der ich nicht wohnen kann.
Ich bin permanent auf der Flucht, heimatlos.
Ich fühle mich getrieben und gleichzeitig so erschöpft.
Ich kann jetzt heulen und mich vergraben.
Oder ich kann den Endorphinrausch suchen und ihn genießen.
Klingt irgendwie spannender.
Donnerstag, 2. August 2012
Typisch ich...
Ich war vorhin bei H&M, Hosen anprobieren. Weil auf meinem Handy grade die Lieblingsstelle des Albums lief und ich weiterhören wollte, steckte ich mein Handy in die meinen Ausschnitt. Als die Anprobe wieder verließ, guckten mich manche schräg an. "Ach, Quark. Und wenn, dann: Haters gonna hate!" - bis ich dann sah, dass mein nicht grade kleines Handy noch in meinem Dekolletee steckte.
Applaus, Em, Applaus.
Dienstag, 31. Juli 2012
Wie haben wir das nur runterbekommen?
Es ist eine kleine Ewigkeit her, dass ich selbst Pizza gemacht habe. Ich hab dann auch gleich erstmal den Teig versalzen, mir wurde eben beim Frühstück ganz schlecht und musste den ersten Bissen sofort wieder ausspucken. Wie haben wir das gestern nur runterbekommen? Gestern war's ja megalecker, mit einem heftigen Gemüseoverload und Hefeschmelz, der mir tatsächlich gelungen war. Aber im Lichte des neuen Tages schmeckt das einfach beschissen.
Immehin gab es zwei tolle Filme zu gucken: Zum einen Am Ende der Welt, der über die Antarktis-Kampagnen von Sea Shepherd berichtet, inkl. - Achtung, liebe Stadtkinder - echter Wale und dramatischer Suchaktionen, als ein Schlauchboot in den weiten des antarktischen Meeres verloren geht, und sich sogar die Japaner, ihreszeichen quasi die Erzfeinde, an der Suche beteiligen.
Zum anderen war da Sharkwater, eine Dokumentation über Haie, ihre Wichtigkeit für die Meere, ihr Abschlachten durch die costaricanische Haiflossen-Mafia und wie Sea Shepherd wieder mitmischt. Von der Brutalität her ähnlich wie The Cove, nur eben nicht für Delphine sondern für Haie.
Ich wusste vorher schon, warum ich mich bei Sea Shepherd engagiere und nicht für Greenpeace, WWF oder "Rettet Bellos Park", und als die beiden Jungs, F. und C., haben mich ausgehorcht haben, wie eigentlich die Kirche zur Ausbeutung und Zerstörung des Meeres steht - gar nicht, bzw. fällt als Kritik unter "Bewahrung der Schöpfung" - habe ich endgültig wieder neue Motivation bekommen.
Der Tagesplan für heute wurde kurzerhand umgeschmissen - auch weil ich erst um 2:00 im Bett war - und ich arbeite heute von hier aus, seh zu, dass ich meine Texte für morgen bis heute Mittag fertig durchgearbeitet habe, und setze mich dann endlich an meine Hausarbeit. Die soll Donnerstag endlich fertig sein, kann doch nicht sein, dass ich so lange dafür brauche. Außerdem muss ich an dem Kinderkonzept arbeiten und an den Bildern. So viele Ideen, so wenig Zeit.
Na denn man tau.
Immehin gab es zwei tolle Filme zu gucken: Zum einen Am Ende der Welt, der über die Antarktis-Kampagnen von Sea Shepherd berichtet, inkl. - Achtung, liebe Stadtkinder - echter Wale und dramatischer Suchaktionen, als ein Schlauchboot in den weiten des antarktischen Meeres verloren geht, und sich sogar die Japaner, ihreszeichen quasi die Erzfeinde, an der Suche beteiligen.
Zum anderen war da Sharkwater, eine Dokumentation über Haie, ihre Wichtigkeit für die Meere, ihr Abschlachten durch die costaricanische Haiflossen-Mafia und wie Sea Shepherd wieder mitmischt. Von der Brutalität her ähnlich wie The Cove, nur eben nicht für Delphine sondern für Haie.
Ich wusste vorher schon, warum ich mich bei Sea Shepherd engagiere und nicht für Greenpeace, WWF oder "Rettet Bellos Park", und als die beiden Jungs, F. und C., haben mich ausgehorcht haben, wie eigentlich die Kirche zur Ausbeutung und Zerstörung des Meeres steht - gar nicht, bzw. fällt als Kritik unter "Bewahrung der Schöpfung" - habe ich endgültig wieder neue Motivation bekommen.
Der Tagesplan für heute wurde kurzerhand umgeschmissen - auch weil ich erst um 2:00 im Bett war - und ich arbeite heute von hier aus, seh zu, dass ich meine Texte für morgen bis heute Mittag fertig durchgearbeitet habe, und setze mich dann endlich an meine Hausarbeit. Die soll Donnerstag endlich fertig sein, kann doch nicht sein, dass ich so lange dafür brauche. Außerdem muss ich an dem Kinderkonzept arbeiten und an den Bildern. So viele Ideen, so wenig Zeit.
Na denn man tau.
Montag, 30. Juli 2012
Liebster Blog Award
Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.
Wenn du den Award erhalten hast:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.
Wenn du den Award erhalten hast:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.
1. Tadaa
2. An dieser Stelle: Danke, Pluto. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Also...zuallererst möchte ich meinen Eltern danken, die mich zur Schule geschickt haben, damit ich endlich auch nach der deutschen Rechtschreibung schreibe und nicht nur mein Fantasiedeutsch. Dann natürlich all den Kackbratzen, Vollpfosten und Soziallegasthenikern, die mir jeden Tag die Füße kraulen können, aber auch all jenen wundervollen Menschen, die mir das Leben ständig versüßen. Und zu guter Letzt: Leben! Danke, denn nur, weil du ständig deine Meinung änderst wie eine Superzicke auf PMS, habe ich überhaupt etwas, über das ich die Welt vollspammen kann!
3. Dann wollen wir mal. Pluto kann ich ja leider nicht noch mal verlinken, dabei ist sie eine der wenigen Blogs, die ich tatsächlich lese...
Happy Schnitzel: Wenn ich in Blog-Lese-Laune bin, guck ich da grundsätzlich immer vorbei. Schöne Fotos, witzige Einträge (die Googleantworten sind immer wieder erheiternd)...was verlangt man mehr als Blogleserin? (Deutsch)
Aus der Sockenschublade: Jedes Mal, wenn ich auf diesen Blog gehe, weil der RSS-Feed mir neue Einträge anzeigt und ich mich freue wie ein Schnitzel, wünschte ich, ich wäre auch nochmal 19. Mit allem, was vor mir liegt, mit einer ganz leeren Leinwand namens Zukunft. Reiseeindrücke wechseln sich ab mit kurzen, literarischen Texten zu zwischenmenschlichen Beziehungen (jüngst einen zum Thema Polyamory) - in wundervoller Blog. (Deutscht)
Open Minds Free Souls : Ein Fotoblog mit - guess what - Bildern, die aber durch die schlichte Alltäglichkeit das Leben wieder einfangen - zumindest für mich.
Klara's Street: Noch ein Fotoblog. Klara erzählt mit Fotos aus ihrem Leben, mehr, als mancher mit Texten sagen könnte. (Englisch)
Bookfessions: Vielleicht kein klassischer Blog in dem Sinne, auf der anderesn Seite gibt es auch Blogs, die ausschließlich aus Fotos bestehen. Und dieser Blog beschreibt auf wundervolle Weise die Macken aller Sorten von Buchsuchtis. Als ich ihn entdeckt hatte, verbrachte ich eine Woche damit, wirklich ALLE Posts zu lesen - und mich in einem großen Teil wiederzufinden. (Englisch)
So denn, meine Blogempfehlungsliste. Ich kann bei manchen nicht hundertprozentig beschwören, dass sie unter 200 Lesern sind, aber dafür liebe ich sie nicht weniger.
Have Fun
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